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Lunchworkshop im TZDO: "Die Einführung der E-Bilanz"

Unter dem Motto "Elektronik statt Papier" wurde mit dem Gesetz zum Abbau der Steuerbürokratie (SteuBAG) bereits Ende 2008 die Einführung der so genannten E-Bilanz beschlossen. Der Gesetzgeber strebt damit eine Optimierung der Arbeitsabläufe zwischen Unternehmen und Verwaltung bzw. eine deutliche Vereinfachung und Effizienzsteigerung auf Seiten der Finanzämter an.

Ursprünglich geplant war, dass alle bilanzierenden Unternehmen, deren Geschäftsjahre nach dem 31. Dezember 2010 beginnen, dazu verpflichtet werden, eine Steuerbilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung oder eine Handelsbilanz nebst steuerlicher Überleitungsrechnung standardisiert elektronisch an die Finanzbehörden zu übersenden. Für bilanzierende Unternehmen in Deutschland bedeutet diese Umstellung aufwändige und weitreichende Vorbereitungen, sowohl im Rechnungswesen als auch in der IT-Konfiguration.

Nach zahlreichen Verzögerungen bei der inhaltlichen Ausgestaltung der E-Bilanz durch die Finanzverwaltung sowie massiven Einwänden von Verbands- und Unternehmensseite wurde im November 2010 eine Verschiebung der Einführung der E-Bilanz um ein Jahr bekannt gegeben. Unternehmen sollten so die Möglichkeit zu einer Pilotphase im Jahr 2011 erhalten, um die neuen Anforderungen auf ihre Praxistauglichkeit testen zu können.

In dem nunmehr vorliegenden finalen BMF-Schreiben, das am 29.09.2011 auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums veröffentlicht wurde und die Erkenntnisse der Pilotphase und der anschließenden Anhörung der Verbände berücksichtigt, wurden einige Regelungen präzisiert sowie bisher lediglich in Aussicht gestellte weitere Nichtbeanstandungs- und Übergangsregelungen endgültig formuliert. Grundsätzlich sind die Inhalte der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung danach erstmals für das Kalenderjahr 2012 (Erstjahr) sowie beim vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahr für das Wirtschafsjahr 2012/2013 (Erstjahr) auf elektronischem Wege zu übermitteln.

Obwohl die Finanzverwaltung es nicht beanstanden wird, wenn im Erstjahr eine elektronische Übermittlung unterbleibt, sollten Unternehmen sich bereits jetzt auf die Einführung der E-Bilanz vorbereiten. Investieren Sie lediglich drei Stunden Ihrer Zeit, um Antworten auf die folgenden ausgewählten aktuellen Fragestellungen zur E-Bilanz zu erhalten:
• Wie stellen sich Form und Inhalt der E-Bilanz dar?
• Ist Ihr Finanz- und Rechnungswesen IT-technisch fit für die E-Bilanz?
• Wie stellen sich die notwendigen Prozessanpassungen im Finanz- und Rechnungswesen dar?

Die Referenten:
Sebastian Koch ist Partner bei der BDO AG im Bereich der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung. Er leitet den bundesweit tätigen Fachbereich Mittelstands-Consulting, der sich insbesondere der Prozessoptimierung im Finanz- und Rechnungswesen für kleine und mittelständische Unternehmen widmet.

 

Goran Peranovic verfügt über rund 12 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet des nationalen und internationalen Steuerrechts und ist seit 8 Jahren bei der BDO AG tätig. Er ist Leiter des Unternehmensbereichs Steuern und wirtschaftsrechtliche Beratung am Standort Dortmund.

Für den Lunchworkshop inkl. Mittagsbuffet erheben wir einen Kostenbeitrag in Höhe von 30 EUR + MwSt. Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 18.11.2011.


Termin
Veranstaltung: Lunchworkshop im TZDO: "Die Einführung der E-Bilanz"
Datum: 23.11.2011
Uhrzeit: 11.00 - 14.00 Uhr

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