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Zurück vom Kardiologenkongress in Mannheim ist Privat-Dozent Dr. Thomas Scheffold. Der Leiter des Institutes für Herz- Kreislaufforschung der Universität Witten/Herdecke mit Sitz im Dortmunder BioMedizinZentrum präsentierte dort die jüngsten Studienergebnisse. Wir sprachen mit Dr. Scheffold, um mit ihm ein wenig in die Zukunft zu schauen und Hoffnung zu schüren.
Schon heute schätzt man, dass von den etwa 40 000 bekannten Genen zurzeit ca. 60 für Herzerkrankungen verantwortlich sein sollen. Aber: "Wenn große Patientengruppen mit der neuen Chiptechnologie untersucht werden, ergeben sich tausende von Stellen, die verantwortlich sein könnten für den Herzinfarkt, der häufigsten Erkrankung", sagt Dr. Scheffold und ordnet zugleich ein: "Nach einem Forschungszeitraum von etwa fünf Jahren wird sich zeigen, dass vielleicht 20 Genpositionen eine Relevanz haben."
Was hinter der Chiptechnologie steckt und ob es eines Tages zuverlässige Reihen-Untersuchungen geben wird, um Menschen mit einem besonders hohen Herz-Risiko herauszufiltern, damit sie präventiv gezielter behandelt werden können, darüber berichtet der Instituts-Leiter im "Interview der Woche", zu lesen in unserer Donnerstag-Ausgabe (03.04.08) der Ruhr-Nachrichten.
Quelle: RN 02.04.08 - Ulrike Böhm-Heffels
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