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Nanohale aus dem BMZ kauft Forschungs- und Dienstleistungsgeschäft von Scil Technology

Scil Technology hat die eigene Dienstleistungs- und Produktionssparte an die börsennotierte Nanohale AG in Dortmund verkauft. Alle Mitarbeiter und sonstigen Werte der Firma in Martinsried wurden in der neu gegründeten Formycon GmbH gebündelt, die nun zu Nanohale gehört. Wie viel Geld geflossen ist, wurde nicht bekannt. Im Dezember hatte das nordrhein-westfälische Biotech-Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 2,4 Mio. Euro abgeschlossen.

Die Investoren der Scil Technology GmbH freuen sich über einen gelungenen Exit: „Wir sind sehr erfreut über die Transaktion. Sie zeigt ganz klar, dass das Management der Scil Technology in den letzten Jahren erhebliche Werte geschaffen hat", sagte Brian Hunter, Geschäftsführer der Bionet Holding. Hinter der Gesellschaft steckt die milliardenschwere Familie Engelhorn, einst Eigentümerin von Boehringer Mannheim, die in der heutigen Roche Diagnostics aufging.

Für Nanohale bedeutet der Kauf eine Erweiterung des Produkt- und Service-Portfolios. Das Unternehmen, das seine Kernkompetenz in der inhalativen Formulierung von Wirkstoffen sieht, wird Formycon sowohl für die eigene Wirkstoffentwicklung als auch für externe F&E-Dienstleistungen nutzen. Explizit ausgeschlossen von der Transaktion sind zwei auslizenzierte Projekte von Scil Technology: Die Rechte an den Wirkstoffen zur Geweberegeneration, die an Medtronic und Sanofi verkauft wurden, verbleiben im Unternehmen, das die bestehenden Kollaborationen weiterführen wird. Die anderen Mitglieder der Scil-Unternehmensfamilie werden weiterhin von der Bionet Holding unterstützt. Anfang 2011 hatte die Scil Proteins GmbH in Halle (Saale) 24 Mio. Euro erhalten

Original-Artikel aus der Transkript vom 10.01.2012