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Lunchworkshop im TZDO: "Verstehen Sie eigentlich, was ich meine?"

Herr Lindner war wütend. Die Kollegen der Abteilung F hatten das Projekt versemmelt. Die Frist war überschritten, die Einzelteile des Protoypens trotz mehrfacher Erwähnung nicht ausreichend dokumentiert, und keiner fühlte sich verantwortlich dafür. Wiederholt hatte er die Kollegen darauf aufmerksam gemacht, dass sie gründlicher arbeiten sollen. „Hören Sie mir eigentlich zu?“ raunzte er. „Verstehen Sie eigentlich, was ich meine?“

„Nein, aber ich verstehe, was Sie sagen“, antwortet Frau Gräber mit ruhiger Stimme. „Ihre Stimme ist lauter geworden, Sie reden schneller, Sie unterbrechen die anderen häufiger, keiner der Kollegen konnte seine Ausführungen zu Ende bringen. Kurz: Ihr Redeverhalten ist aggressiver und dominierender geworden. Und darüber haben Sie die Inhalte komplett aus den Augen verloren und deshalb kommen wir hier gerade nicht weiter.“

Da war Herr Lindner verwirrt. Woran hatte Frau Gräber das alles so schnell erkannt? „Das hab ich aus einem Seminar über Sprache und ihre Funktionen im beruflichen Alltag. Da geht es darum zu erkennen, welche Informationen einem tatsächlich übermittelt werden in einem Gespräch, was zum Beispiel eine Veränderung der Sprechgeschwindigkeit bewirken kann, und wie man einlenken kann, um Konflikte oder Missverständnisse zu relativieren. Denn bei Projektsitzungen zählt das gleiche wie überall im Unternehmen: Zeit ist Geld. Und Gespräche lassen sich zeitsparend optimieren, indem alle dazu beitragen, das Gespräch positiv zu beeinflussen. Es geht dabei um aufmerksame Selbst- und Fremdwahrnehmung und um allgemeine Muster im Gesprächsverhalten. Unterstützt wird das Ganze durch Analysen authentischer Aufnahmen, also von tatsächlichen Projektbesprechungen zum Beispiel. Dadurch können individuelle Schulungen für ein Team oder für eine Einzelperson erstellt werden, zum Beispiel um die Gesprächsführung und damit die allgemeine Atmosphäre zu verbessern.“ „Und das hilft?“

Das hilft. Warum?
- Weil die Analyse authentischer Gespräche den tatsächlichen kommunikativen Status eines Teams wiedergibt;
- Weil dadurch passgenaue Schulungen erstellt werden können;
- Weil selbst nach kurzen Übungen das Bewusstsein für sprachliche Muster geweckt wird und damit auf bestimmtes kommunikatives Verhalten direkt reagiert werden kann;
- Weil es kein Patentrezept ist, sondern mit den persönlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden arbeitet;
- Weil es überprüfbar ist durch regelmäßige Aufnahmen;
- Weil es sowohl in Gruppen- als auch in Einzelübungen anwendbar ist und als Coaching am Arbeitsplatz in den Berufsalltag integriert werden kann;
- Weil keine Theorien oder Modelle auswendig gelernt werden müssen, sondern die eigene Aufmerksamkeit geschult wird;
- Weil es langfristig den Weg frei macht für professionelle, effiziente Kommunikation.

Wo?: Beim Lunchworkshop im TZDO, am Mittwoch, den 07. November 2012 von 11.00 bis 14.00 Uhr im Seminarraum 2070 in der Emil-Figge-Str. 80.

Referentin: Amelie Hauptstock

Für Tagungsgetränke und Mittagsbuffet wird im Nachgang der Veranstaltung ein Kostenbeitrag in Höhe von 30 EUR berechnet. Um verbindliche Anmeldung bis zum 02.11.2012 wird gebeten.


Appointement
Event title: Lunchworkshop im TZDO: "Verstehen Sie eigentlich, was ich meine?"
Date: 07.11.2012
Time: 11.00 - 14.00 Uhr

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