Aus Logistikbude wird Loopario: Smarte Logistik aus Dortmund geht den nächsten internationalen Schritt

In der Logistik richtet sich der Blick oft auf das, was transportiert wird. Doch was ist mit den Dingen, die diese Lieferketten überhaupt möglich machen – Paletten, Behälter und Gestelle?

Das Dortmunder Start-up, bisher bekannt als Logistikbude, digitalisiert das Management von Ladungsträgern und macht sichtbar, wo sie sich befinden, wie sie genutzt werden und wo Abstimmungen zwischen Partnern nötig sind.

Der neue Name ist dabei mehr als ein Rebranding. „Loop“ steht für den Kreislauf, in dem Ladungsträger unterwegs sind. „Pario“ beschreibt die automatisierte Zusammenführung und Abstimmung von Tauschgängen zwischen Unternehmen. Damit bringt der Name auf den Punkt, worum es im Kern geht: Ladungsträger im Kreislauf halten, Transparenz schaffen und Prozesse über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg vereinfachen.

Denn Ladungsträger machen nicht an Grenzen halt und eine Software, die international eingesetzt wird, braucht auch eine Marke, die international funktioniert. Heute ist die Lösung bereits in 10 Sprachen verfügbar, in 66 Ländern im Einsatz und verwaltet monatlich rund 50 Millionen Ladungsträger weltweit.

Loopario hat seinen Sitz bei uns im TechnologieZentrumDortmund und zeigt beispielhaft, wie aus Forschung, Unternehmergeist und Standortvorteilen eine internationale Wachstumsgeschichte entstehen kann. Gestartet ist das Unternehmen aus dem Fraunhofer IML und wurde vom Gründerteam Philipp Hüning, Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller geboren. Heute umfasst das Team 32 Mitarbeitende.

Dass eine solche Erfolgsgeschichte aus Dortmund heraus entsteht, ist kein Zufall. Mit Akteuren wie Fraunhofer IML, Fraunhofer ISST, TU Dortmund, FH Dortmund, dem Lamarr-Institut und dem Digital Hub Logistics bietet Dortmund ein starkes Ökosystem für smarte Logistik, KI und digitale Geschäftsmodelle.

Genau an dieser Schnittstelle setzen wir als TZDO auch mit dem neuen Zentrum für Logistik und IT Dortmund (ZLI) an: als Standort für Start-ups, Scale-ups und etablierte Technologieunternehmen aus Logistik, IT, Supply Chain Management, KI und intelligenten Materialflusssystemen. Unternehmen wie Loopario zeigen, wie viel Potenzial entsteht, wenn Forschung, Infrastruktur, Netzwerk und unternehmerische Umsetzung am Standort zusammenkommen.

Damit dieses Potenzial international noch sichtbarer wird, ist im Juni das Transferprojekt FITS3 gestartet. Ziel des geförderten Projekts ist es, Start-ups, KMU, Forschung und internationale Innovationsnetzwerke aus der Logistik gezielt zusammenzubringen. Weitere Informationen zum Projekt: https://www.tzdo.de/fits3-fostering-long-term-innovation-transfer-in-s3-networks/

Wir gratulieren dem gesamten Loopario-Team zu diesem wichtigen Schritt und freuen uns, diese Entwicklung im TZDO begleiten zu dürfen.

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